Case StudyTreuhand & Steuerberatung

Wie ein Schweizer Treuhandbüro mit 11 Mitarbeitenden seine KI in drei Wochen compliant machte

Als aktualisierte Berufsrichtlinien die informelle Nutzung von Cloud-KI als nicht konform einstuften, brauchte dieses Schweizer Treuhandbüro schnell eine private Lösung — ohne IT-Team, ohne Betriebsunterbruch und ohne monatelanges Implementierungsprojekt.

11
Mitarbeitende
180
KMU-Kunden
14.000
Indexierte Dokumente
3 Wochen
Bis zum Go-live

Die Ausgangslage

Ein Schweizer Treuhandbüro mit elf Mitarbeitenden betreut vollständige Finanzdossiers für 180 KMU-Kunden — Steuererklärungen, Lohnbuchhaltung, Jahresabschlüsse und laufende Korrespondenz. Die Arbeit ist von Natur aus dokumentenintensiv: Jede Kundenbeziehung erzeugt über Jahre Hunderte von Dateien in verschiedenen Formaten.

Im Verlauf des Jahres 2025 hatten mehrere Mitarbeitende begonnen, einen cloudbasierten KI-Assistenten zu nutzen — um Kundenkommunikation zu verfassen, Finanzdokumente zusammenzufassen und schnell Fragen zu spezifischen Kundensituationen zu beantworten. Niemand hatte dies formal genehmigt; es war schlicht zur Gewohnheit geworden.

Der Auslöser

Anfang 2026 aktualisierte der Schweizer Berufsverband für Treuhänder seine Berufsrichtlinien mit einer expliziten Regelung zum Einsatz von KI-Tools. Die Botschaft war klar: Mitglieder müssen sicherstellen, dass Kundendaten nicht durch Drittanbieter-Systeme verarbeitet werden — ohne dokumentierten Auftragsverarbeitungsvertrag und ausdrückliche Einwilligung der Kunden.

Eine interne Prüfung ergab, dass die informelle Cloud-KI-Nutzung diese Anforderungen nicht erfüllt hatte. Kundendaten waren ausserhalb der firmeneigenen Infrastruktur verarbeitet worden — und das Büro hatte keine Möglichkeit zu dokumentieren, wo genau sie verarbeitet worden waren.

Der Geschäftsführer entschied schnell: Eine private KI-Lösung musste vor dem nächsten Kunden-Audit in Betrieb sein.

Die Herausforderungen

👥

Keine IT-Abteilung

Das Büro hatte keine technischen Mitarbeitenden. Jede Lösung musste ohne dedizierte IT-Ressourcen deploybar und wartbar sein.

📄

Verschiedene Dokumentformate

Kundendossiers enthielten PDFs, Excel-Dateien, ABACUS-Exporte, gescannte Briefe und Altdaten aus jahrzehntelanger Tätigkeit.

Kein Betriebsunterbruch

Das Team konnte sich kein monatelanges Implementierungsprojekt leisten. Die Lösung musste schnell einsatzbereit sein und keinerlei Umschulung erfordern.

Die Lösung

KADARAG wurde auf einem bereits vorhandenen Server im Büro installiert. Das gesamte Dokumentenkorpus — 180 Kundendossiers, rund 14.000 Dateien — wurde über ein Wochenende indexiert.

Mitarbeitende greifen nun über eine einfache Chat-Oberfläche auf das System zu und stellen Fragen wie „Was war die Abschreibungsbasis für das Anlagevermögen von Kunde X im Jahr 2023?" oder „Welche Kunden haben noch offene Steuereinsprachen?" — und erhalten Antworten direkt aus den Originaldokumenten, mit vollständiger Quellenangabe.

Kundendossiers sind durch Zugriffskontrollen getrennt: Jede Mitarbeitende sieht nur die Kunden, für die sie verantwortlich ist.

Die Ergebnisse

~45 Min.
Zeitersparnis pro Person und Tag
bei Dokumentensuche und Querverweisen
<10 Sek.
für spezifische Kundenfragen
früher erforderte dies manuelle Aktendurchsicht
1 Woche
bis zur vollständigen Teamnutzung
ohne eine einzige Schulung
0
Auftragsverarbeitungsverträge mit KI-Anbietern
gesamte Verarbeitung vollständig on-premise

„Wir haben keine IT-Abteilung. Wir brauchten etwas, das einfach funktioniert — kein sechsmonatiges Infrastrukturprojekt. KADARAG lief nach drei Wochen, und das gesamte Team nutzte es ohne eine einzige Schulung."

— Geschäftsführer, Schweizer Treuhandbüro

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